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Wer sich als Privatperson für die Installation einer Solarthermieanlage interessiert, muss sich in erster Linie mit den Kosten für deren Aufstellung, Wartung und Betreibung auseinandersetzen. Ebenso ist es wichtig, Modelle der Refinanzierung zu kennen.
Die Kosten für eine Solarthermieanlage hängen zum allergrößten Teil von dem jeweiligen Typ (Flach- oder Vakuumröhrenkollektor) und deren Größe ab. Je größer eine Anlage ist und je mehr Leistung benötigt wird, desto teurer wird sie. Vor allem ist zu beachten, dass das nachträgliche Einbauen kostenintensiver ist, als wenn man bereits bei der Planung eines Neubaus die Installation einer Solarwärmeanlage mit einbezieht.
Bei der Finanzierung einer Anlage lohnt immer ein Gespräch mit der Bank. Dabei stellt die Fremdfinanzierung, genau wie bei allen anderen Kreditanträgen, grundsätzlich auf die Bonität des Kreditnehmers ab. Als Sicherheit gegenüber der finanzierenden Bank kann in vielen Fällen die Anlage selbst dienen.
Zahlreiche Banken bieten inzwischen Kredite für die Finanzierung von Solarwärmeanlagen an. Es lohnt sich also, die Konditionen zu vergleichen und mit mehreren Instituten zu sprechen! Bei Solarkrediten ist vielfach die KfW-Förderbank die erste Adresse. Im Programmteil "Standard" der KfW wird die Nutzung erneuerbarer Energien über langfristige, zinsgünstige Darlehen mit Festzinssätzen und tilgungsfreien Anlaufjahren gefördert. Der Finanzierungsanteil der KfW kann bis zu 100% der Nettoinvestitionskosten betragen, wobei die Höchstgrenze auf maximal 10 Mio. Euro beschränkt ist. Die Kreditlaufzeit kann bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren bis zu 20 Jahre betragen. Die Konditionen des Kredits werden durch Ihre Hausbank risikogerecht festgelegt, d.h. die Ermittlung erfolgt unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers und der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten.
Abschließend sei erwähnt, dass bei der KfW das sogenannte „Hausbankprinzip“ gilt, d.h. der Kredit wird bei der eigenen Hausbank beantragt, die wiederum den Kreditantrag prüft und das Darlehensrisiko trägt. Die KfW stellt nur die Refinanzierung, indem sie das Geld an die Hausbank weiterleitet, wofür die KfW eine Provision erhält. Das bedeutet für Sie: Setzten Sie sich mit den Bedingungen der KfW auseinander, sprechen Sie aber zuerst mit Ihrer Hausbank!
Neben den üblichen Banken gibt es dreit deutsche Banken die sich auf nachhaltige Investitionen spezialisiert haben:
GLS Bank
Umweltbank
EthikBank
Saubere-Preise.de ist gefördert durch den Pro-Ideenfonds. Der Pro-Ideenfonds wird durch die Freie und Hansestadt Hamburg und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zu je 50% finanziert. |
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